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Lexikon2022-02-01T13:19:53+01:00
Amalgam2022-01-20T11:11:39+01:00

Das Wort Amalgam kommt aus dem Spanischen und bedeutet „Legierung von Metallen“. Dabei ist meist die flüssige und feste Legierung von Quecksilber mit Metallen wie Cadmium, Blei, Gold, Kupfer, Kalium, Natrium, Silber, Zinn oder Zink gemeint. In der Dentaltechnik lassen sich Amalgame bei Erwärmung gut verformen und werden als Quecksilber-Zinn-Kupfer-Legierungen für Zahnfüllungen verwendet.

Bonusheft2022-01-20T11:11:44+01:00

Das Bonusheft dient als Nachweis Ihrer Vorsorgeuntersuchungen. Gab es dies einst nur auf Papier, soll es ab 2022 digital werden. Es lohnt sich aber, die Papiernachweise aufzuheben. Denn wer über Jahre lückenlos regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen nachweisen kann, bekommt eine höhere Kostenerstattung beim Zahnersatz. Je nach Krankenkasse kann sich bei 10 dokumentierten Jahren der Zuschuss um bis zu 30 % erhöhen.

Einzelzahnimplantate2022-01-20T11:11:52+01:00

Durch Einzelzahnimplantate lassen sich einzelne Zähne durch Implantate ersetzen. Einzelzahnimplantate sind ein sogenannter fester Zahnersatz. Das bedeutet, dass eine nicht herausnehmbare Verbindung zwischen dem Kiefer und der verankerten Zahnkrone besteht. Einzelzahnimplantate werden in der Regel durch Zementierung oder durch Verklebung eingesetzt. Bei diesem Verfahren wird der Aufbauteil eines jeden Implantates mittels einer Schraube fest und sicher mit dem Implantat verbunden. Anschließend wird dann noch die Implantatkrone direkt auf den Stumpf zementiert. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um zweiteilige Implantate, da diese eine erfolgreiche Einheilung bestmöglich garantieren. Zudem kann bei diesen Modellen auch der Aufbau frei gewählt werden.

Endodontie (u.a. Wurzelbehandlung)2022-01-20T11:11:52+01:00
Die Endodontie ist ein Teilgebiet der Zahnheilkunde, welches sich mit dem Zahninneren beschäftigt. Meist handelt es sich dabei um Behandlungen am Inneren des Zahnes in Form von Wurzelbehandlungen z.B. am Wurzelkanal. Der Zahnarzt, der die Prozedur durchführt, benutzt feine Werkzeuge und Feilen, mit denen der Wurzelkanal geweitet und auf die Behandlung vorbereitet wird. Im Anschluss wird der Kanal ausgespült, um Bakterien oder entzündetes Gewebe zu entfernen, und versiegelt. Vorgänge dieser Art erfordern großes Fingerspitzengefühl. Diese Behandlungen haben das Ziel, den natürlichen Zahn zu erhalten, da dieser unersetzbar ist, was in etwa 90% der Fälle gelingt.
Fissurenversiegelung2022-01-20T11:12:03+01:00

Eine Fissurenversiegelung ist ein Verfahren zur Vorbeugung einer Karieserkrankung. Sie wird häufig kurz nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne ausgeführt. Auch später kann sie noch sinnvoll sein. Die Fissuren (Grübchen) der Zähne werden dabei mit einem lichthärtenden Verbundmaterial gefüllt. Somit wird die Substratzufuhr in den Frisurenkreislauf für schädliche Mikroorganismen unterbunden. Es kann mit der Fissurenversiegelung nicht zu einem Zahnbelag kommen, den Bakterien besiedeln. Ohne der Versiegelung sind die Fissuren wiederum Essensresten, Bakterien und am Ende Karies ausgeliefert. Immerhin sind die Grübchen so tief und fein, dass eine Zahnbürste sie kaum richtig reinigen kann.

Füllungen/Füllungsmaterial2022-01-20T11:12:03+01:00

Ist der Zahn von Karies befallen, muss er in den meisten Fällen durch eine Bohrung behandelt werden. So kommen anschließend Füllungen zum Einsatz, um das hinterbliebene Loch zu füllen. Dabei gibt es unterschiedliche Füllungen und Füllungsmaterialen, welche jeweils ihre Vorteile bieten. Zu den gängigsten, heute verwendeten Füllstoffen gehören: Amalgam (silbrig), Glasionomerzement (matt, hell), Kompomer (zahnfarben), Komposit (zahnfarben), Goldinlay (goldfarbig) und Keramikinlay (zahnfarben). Dazu unterscheiden sich diese Füllungsmaterialen nicht nur in ihrer Farbe sondern auch in der Haltbarkeit und ihrem Einsatzbereich. Die einen werden hauptsächlich für die Seitenzähne (Backenzähne), die anderen für Schneidezähne, manche auch für beide und die Glasionomerzementfüllung sogar speziell für Milchzähne und zur provisorischen Zahnfüllung verwendet.

Implantate2022-01-20T11:12:13+01:00

Ein Zahnimplantat ist ein künstlicher Zahnwurzelersatz, der in den Kiefer fest eingesetzt wird. Es ist meistens zylinder- oder schraubenförmig. Als Material für Implantate wird vorwiegend Titan, seltener auch Keramik verwendet. Für einen langfristigen Erfolg müssen sie mit dem Kiefer verwachsen. An den Implantaten wird der dauerhafte oder herausnehmbare Zahnersatz befestigt. Ihr Einsatz ist sowohl bei Verlust einzelner als auch mehrerer oder aller Zähne eine gut verträgliche Lösung.

Inlays2022-01-20T11:12:13+01:00

Als Inlay wird eine langlebige Einlagefüllung bezeichnet. Der Unterschied zu herkömmlichen Zahnfüllungen ist, dass Inlays genau für den jeweiligen Patienten im zahntechnischen Labor hergestellt werden.
Inlays werden entweder aus Edelmetall gegossen, aus Kunststoff polymerisiert oder aus Porzellan gebrannt. Das Inlay wird dann vollständig in den Zahn verankert und dadurch entstehen auch keine Höcker in den Backenzähnen. Da das Inlay eine hochwertige Füllung ist, wird es meistens zum Füllen von Seitenzähnen verwendet.

Karies2022-01-20T11:12:22+01:00

Der Begriff Karies leitet sich von dem lateinischen Wort caries ab, was Fäulnis bedeutet. Zahnkaries entsteht durch ein Ungleichgewicht im Speichel zwischen entkalkenden und remineralisierenden Komponenten. Die Entkalkung des Zahns wird durch Säuren verursacht, die durch Bakterien aus Zucker gebildet werden. Deshalb sollten zur Vermeidung von Karies sowohl die Häufigkeit als auch die Menge der Zuckeraufnahme reduziert werden.
Im frühen Stadium von Karies wird zunächst der Zahnschmelz entkalkt. Dieser Prozess ist durch gute Zahnpflege mit flouridhaltigen (remineralisierenden) Produkten noch reversibel. Bei weiterem Fortschritt der Zahnerkrankung wird auch die Zahnhartsubstanz durch Säuren angegriffen und es entstehen sogenannte Löcher als dauerhafte Zahndefekte.

Krone2022-01-20T11:12:22+01:00

Unter einer Zahnkrone versteht man sowohl den natürlichen Teil des Zahns, welcher aus dem Zahnfleisch in die Mundhöhle ragt als auch die künstliche Krone, welche als Zahnersatz dient.
Künstliche Zahnkronen werden verwendet, wenn ein Zahn durch Abnutzung oder Karies zerstört wurde. Wenn der Fall eintritt, dass eine Zahnfüllung oder ein Veneer nicht mehr ausreichen, dann kommt die künstliche Krone zum Einsatz. Diese können aus Metall bestehen oder mit einem keramischen Überzug versehen sein.

Parodontitis / Parodontose2022-01-20T11:12:32+01:00

Unter dem Begriff Parodontitis versteht man eine starke Infektion des gesamten Zahnhalteapparats. Dazu gehören der Kieferknochen und das gesamte Gewebe, das die Zähne umgibt. Parodontitis wird von Bakterien verursacht. Parodontitis ist nach Karies die zweithäufigste Erkrankung der Mundhöhle. Es gibt mehrere Formen dieser Erkrankung, wie etwa die apikale Variante, diese geht zum Beispiel direkt von der Wurzelspitze aus.

Unter dem Begriff Parodontose versteht man eine Erkrankung des gesamten Zahnhalteapparates. Genauer gesagt ist Parodontose eine entzündliche Veränderung des Gewebes, welches nicht nur den Zahn, sondern auch die sogenannten Alveolarknochen umgibt. Wird die Parodontose nicht rechtzeitig behandelt, kann es zu Zahnverlust kommen.

Prothese2022-01-20T11:12:32+01:00

Unter Prothesen versteht man Ersatzteile für Gelenke und andere Körperteile wie Arme, Beine und Zähne. Zum Beispiel kann eine Prothese ein Zahnersatz sein, wenn ein natürlicher Zahn im Kiefer fehlt. Die zahnmedizinische Fachrichtung Prothetik beschäftigt sich mit der Planung, Herstellung und der jeweiligen Eingliederung von Zahnersatz-Teilen.

Allgemein gesehen, stellt die Prothese ein Körperglied, Organ oder Organteile dar, die künstlich geschaffen und in den Körper eingefügt werden müssen. Es gibt geschlossene Implantate, offene Implantate, Augen-Prothesen und Hook-Prothesen. Ob ein solches Instrument von Vorteil sein kann, hängt vom Mobilitätsgrad ab.

Körperersatz-Teile gibt es seit der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, die der deutsche Unternehmer Otto Block entworfen hat und industriell herstellen konnte.

Veneers2022-01-20T11:12:39+01:00

Veneers sind dünne Kermikschalen, welche auf den natürlichen Zahn aufgeklebt werden.
Das Anwendungsgebiet von Veneers reicht von Schmelzdefekten und Kantenfrakturen bis hin zu Zahnverfärbungen, Zahnmissbildungen und zum Lückenschluss zwischen zwei Schneidezähnen. Es muss dazu eine dünne Schicht des vorhandenen Zahnschmelzes abgetragen werden, so dass die Zahnsubstanz erhalten bleibt. Im Gegensatz zur Zahnkrone ist der Übergang von der Keramikschale zum Zahn unsichtbar und muss daher nicht bis unter das Zahnfleisch verlegt werden.

Weisheitszähne2022-01-20T11:12:44+01:00

Weisheitszähne entwickeln sich meist zwischen dem 16. und 25. Lebensjahr. Manchmal kommen sie auch erst später oder gar nicht. Insgesamt sind bis zu 4 Weisheitszähne möglich in jedem Quadranten einer. Manchmal stehen sie nicht in der Zahnreihe. Dann können sie für Erkrankungen und Beschwerden sorgen. Gegebenenfalls ist es angemessen, sie dann ziehen zu lassen.

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